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	<title>Quadjournal-Blog &#187; Kymco &#187; Quadjournal-Blog</title>
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	<description>Stefan Herbst - ATVing seit 1989</description>
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		<title>ATV und Quad Zulassungen in Deutschland weiter im Abwärtstrend</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Feb 2013 13:53:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[ATVist]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei der Präsentation in Österreich zu den neuen Online-ATVs und UTVs des Importeurs Hans Leeb GmbH gab es für mich auch einen Einblick in die KBA-Zulassungszahlen auf dem deutschen ATV- und Quadmarkt. Kurz gesagt: Sehr aufschlussreich. Wir werden pro Jahr &#8230; <a href="http://quadjournalblog.de/?p=152">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Präsentation in Österreich zu den neuen Online-ATVs und UTVs des Importeurs Hans Leeb GmbH gab es für mich auch einen Einblick in die KBA-Zulassungszahlen auf dem deutschen ATV- und Quadmarkt. Kurz gesagt: Sehr aufschlussreich.<span id="more-152"></span></p>
<p>Wir werden pro Jahr weniger. So könnte man die Schreckensbotschaft auch nennen. Und tatsächlich. Nachdem die Zulassungen im ATV und Quadsektor im Jahr 2011 um rund 15% abgenommen haben (rund 20.700 Neuzulassungen)  hat sich der Schwund in diesem Bereich laut KBA in 2012 auf 19% (rund 16.700 Neuzulassungen) erhöht. Das hat mich in dieser Größenordnung wirklich überrascht. Für einen kleinen Markt wie den unsrigen sind das fast 4.000 Fahrzeuge weniger. Sieht man sich die Zahlen des KBA (Kraftfahrzeug Bundsamtes) aus 2012 genauer an so gibt es Sieger und auch Verlierer Dort wo ich die KBA-Zahlen noch im Kopf habe, sind sie mit aufgeführt.</p>
<p>Besonders groß fällt der Rückgang bei den sogenannten No-Name-Marken z.B. aus dem Internet und z.B. Baumärkten auf. Quads solcher Herkunft haben in Deutschland, fasst man sie als Einheit zusammen, den größten Marktanteil mit mehr als 30%. Der Rückgang ist in diesem Segment mit über 30% besonders groß. Gut so! Lebensgefährlicher Schrott kommt erst gar nicht auf die Straße und von mieser Qualität enttäuschte Kunden werden somit weniger.</p>
<p>An der Spitze der Zulassungsliste wurde Kymco (MSA GmbH) von TGB (Hans Leeb GmbH) abgelöst. Ein Unterschied von wenigen Fahrzeugen (unter 20) ist nicht besonders groß doch er ist da. Ok, sagen wir: Gleichstand bei rund 2.800 Quads pro Importeur. Danach folgen CF-Moto (Fa. Kirschenhofer), Triton, Yamaha, Suzuki, Polaris, Arctic Cat, Hershee, Can Am, Dinli, Kawasaki, Aeon.</p>
<p>Große Rückgänge verzeichnen besonders Hershee mit Importuer Herkules (jetzt Euromotor; 2011 493 auf 373 Stück in 2012) und Dinli (Importeur Karcher, 2011 617 auf 330 Stück in 2012).</p>
<p>Can Am konnte sich  2012 auf 373 von 364 Stück 2011 in Deutschland verbessern. Interessant ist der Vergleich der Verkaufszahlen von Can Am in Deutschland und Österreich: 384 zu 260. Irgendetwas machen die Österreicher richtig angesichts des wesentlich kleineren Marktes in der Alpenrepublik. Das sollte zum Nachdenken anregen.</p>
<p>Am unteren Ende der obengenannten Aufzählung fällt noch die Marke Aeon ins Auge. Eine Verbesserung von 167 auf 272 zugelassenen Fahrzeugen oder anders gesagt ein Plus von satten 60%.</p>
<p>Wie geht es weiter? Ein Ende der Abwärtsspirale ist noch nicht in Sicht.  Zusammenfassend lässt sich somit sagen, dass eine Marktbereinigung in Deutschland weiter ihren Gang nimmt und in den nächsten Jahren  nehmen wird. Aber: Es geht weiter und besonders für die Importuere und Hersteller, die Kundenservice, einen effiziente Ersatzteilversorgung und vor allen Dingen auch eine für ihre Händler sichere Preispolitik fahren, die das bestehende Händlernetz unterstützen werden weiter mit dabei sein und wie schon aus den Zahlen 2012 ersichtlich ihren Marktanteil konstant bzw. weiter ausbauen können.</p>
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		<title>Test: Kymco MXU 700i MXU 550i</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jan 2013 18:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[ATVist]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kymco]]></category>
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		<description><![CDATA[Aufbruch in eine neue Liga Yes, we can. Dass hat sich auch Kymco gesagt. Nach einer mehrjährigen Entwicklungszeit präsentiert man sowohl für den Großroller My Road 700i als auch für das neue ATV MXU 700i eine stärkere Motorengeneration im 700 &#8230; <a href="http://quadjournalblog.de/?p=74">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aufbruch in eine neue Liga</strong></p>
<p>Yes, we can. Dass hat sich auch Kymco gesagt. Nach einer mehrjährigen Entwicklungszeit präsentiert man sowohl für den Großroller My Road 700i als auch für das neue ATV MXU 700i eine stärkere Motorengeneration im 700 Kubikbereich. Bei winterlichen Bedingungen haben wir sowohl die neue MXU 700i als auch die neue MXU 550i einem ersten Fahrtest unterzogen.<span id="more-74"></span></p>
<p><a href="http://www.quadjournal.de/e-Mag/Quadjournal_eMag_Januar_2013/flipviewerxpress.html">Umfangreiches Bildmaterial zum Artikel im Quadjournal Jan/2013 ab Seite 44</a></p>
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<p>Es war an der Zeit. Kymco war und ist bekannt für ATV-Einsteigerfahrzeuge mit einem der besten Preis-Leistungsverhältnisse. Auch in der Mitteklasse setzte man Maßstäbe. Das bisherige Flaggschiff: die MXU 500. Dieses Modell hat sich im Laufe der Jahre zum „Volks-ATV“ gemausert. Nach dem Joint-Venture mit Arctic Cat und den Modellen Maxxer sowie MXU 450 wurde es ruhiger bei Kymco. Fragen nach der nächsten ATV-Motorengeneration wurden gestellt. Neuen Nährboden bekam das Vermutungskarussell on- wie offline mit der Präsentation des Großrollers MyRoad und seinem 700er Zweizylindermotor. Im Hintergrund entwickelte man bei Kymco tatsächlich an einer neuen ATV-Motorengeneration. Einem Einzylinder.<br />
Endlich 2013. Im neuen Modell MXU 700i ist dieser neue Motor auch in Deutschland angekommen  und das mit serienmäßiger LOF-Zulassung für legaloffene Leistungsausbeute. Im Frühjahr werden die ersten Modelle an die Kymco Händlerschaft ausgeliefert. In der Nähe von Weiden konnten wir die ersten Testkilometer sowohl mit dem Modell MXU 700i als auch mit dem neuen Modell MXU 550i abspulen. On- wie Offroad versteht sich.<br />
Bezüglich Design hat man für ein Kymco-ATV einen Meilenstein gesetzt. Mehr Auto-like schaut die MXU 700i wie auch ihre Schwester MXU 550i ins neue Jahr 2013. Ecken, Kanten, Chrom und LED-Technik geben dem Kymco Flaggschiff ein eigenständiges, fasst spaciges, Design. Zum Alleinstellungsmerkmal reicht es jedoch nicht. Cectek mit seinem Modell Gladiator brachte den neuen Style mit bullig-kantiger Front vor Jahren zuerst auf den Markt. Sei&#8217;s drum.</p>
<p>Während beim Roller bereits ein Zweizylinder mit 59 PS seine Arbeit verrichtet ist man beim neuen ATV MXU 700i bei der bewährten Einzylindertechnik verblieben – mit elektronischer Benzineinspritzung versteht sich. Der „Eintopf“ leistet 45 PS und beschleunigt das ATV auf maximale 97 km/h. Der digitale Tachometer zeigt dabei Werte jenseits von 100 km/h an (im Fahrversuch auf ebener aber nasser Straße waren es 104 km/h). Aus dem Stand heraus beschleunigt die MXU mit viel Kraft nach vorne. Ein Leistungskick, der die Fingernägel zum Festkrallen in die Lenkergummis zwingt, bleibt aber aus. Die Beschleunigung ist eher als stetig und gleichbleibend – auch beim Erreichen hoher Geschwindigkeiten- zu bezeichnen. Zum Reisen und Fahren auf der Straße, hier werden in Deutschland definitiv die meisten Kilometer auf ATVs abgespult, ist die gebotene Power in der Dosierung als auch der Abrufbarkeit über das Daumengas passend. Die Benzineinspritzung macht sich bemerkbar. Weder beim Überholen auf der Landstraße noch bei langen Steigungen ist man untermotorsiert unterwegs. Auch zu zweit unterwegs steht dem  neuen MXU-Modell so viel Kraft für eine dynamische Fahrweise zur Verfügung. Das abrufbare Leistungsplus gegenüber dem Schwestermodell MXU 550i ist spürbar. Die ist, anders als man von der Beschriftung 550i meinen könnte, eigentlich eine 500er mit jetzt neu 501 ccm statt wie vorher 498,6 ccm Hubraum. Man hat den Hub des Kolbens um 0,4 mm vergrößert.</p>
<p>Motorleistung ist nicht alles unterwegs. Der gebotene Komfort in jeder Hinsicht ist ebenso für ein positives Fahrvergnügen von großer Bedeutung. Und davon bietet die MXU 700i viel. Die Lenkerhöhe ermöglicht im Zusammenspiel mit der tiefen Sitzposition eine aufrechte Körperhaltung und damit viel Entspannung für den Rücken. Der Lenker ist angenehm zum Fahrer hin gekröpft, die Sitzbank nicht zu weich aber auch nicht sportlich hart – genau richtig für entspannte Touren. Will man einen Sozius transportieren, bietet die Sitzbank eine befriedigende Länge. Enge Gemeinschaft ist aber angesagt. Alle Schalter lassen sich gut erreichen und bedienen. Einzige Ausnahme ist der „Drück-und-Drehschalter“ für den Allradantrieb. Mag man diese Schaltereinheit mit dünnen Handschuhen und trockener Witterung einigermaßen gut bedienen können, so wird es bei Nässe oder Kälte mit dickeren Handschuhen schon schwieriger. Ist dann auch noch Matsch an den Handschuhen im Spiel wird es fast unmöglich auf Anhieb den 4&#215;4-Antrieb zu aktivieren. Hier sollte Kymco auf Bedienelemente mit Drucktechnik (z.B. Suzuki KingQuad) zurückgreifen.  Gefallen  hat beim Fahrtest im Gelände die seit dem 500er IRS Modell neue Differentialsperr-möglichkeit an der Vorderachse. Die Zuschaltfunktion sollte nur bei Stillstand des ATVs bedient werden.<br />
Kymco setzt bei seinen beiden neuen ATV-Modellen auf die bewährte MXU 500-Chassis-Basis. Zwei kleinere Veränderungen hat man allerdings vorgenommen. Um längere Federwege vorne zu realisieren hat man das Front-Chassis schmaler gestaltet. Längere A-Arms haben so Platz. Zum anderen wurde der Motor etwas weiter nach hinten versetzt. Ziel war eine noch bessere Gewichtsverteilung, die gleichzeitig das Lenken entlastet. Weitere Veränderungen gegenüber dem Vorgänger ist der um einen halben Liter auf jetzt 16,5 Liter geschrumpfte Tank.<br />
Das neue 700er ATV bietet mehr Leistung, doch das Gewicht hat sich auch erhöht. Die Werksangabe beträgt 370 kg Leergewicht. Das sind satte 23 kg mehr als noch bei der MXU 500 IRS.<br />
Bei unseren Fahrtests im Gelände ist dieses Gewichts-Plus deutlich zu spüren. Das ATV lässt sich zwar einfach und unkompliziert pilotieren, doch das Gewicht muss gewuchtet werden. Besonders dann, wenn man diverse Male vor und zurücksetzen muss. Die Lenkung ist insgesamt leicht und angenehm. Wird der Untergrund aber rauer und die Fahrgeschwindigkeit nimmt zu, sind Schläge in den Armen zu verzeichnen. Ein zukünftige Servolenkung (wir können uns nicht denken, dass Kymco sie nicht einführen wird) wird hier bei sportlicherem Einsatz Abhilfe schaffen. Die Dämpfung der Federn ist gut, solange man es nicht übertreibt. Bei mittelweiten Sprüngen schlägt sie durch. Fährt man flott über dicht hintereinanderliegende Wellen, schaukelt sich das Heck des ATVs schnell auf. Ok, die MXU 700i ist nicht als Sportler gebaut. Doch Grenzen in diesem Bereich sind ihr schnell gesteckt. Ab auf die Straße – ihrem bei  uns eigenen Revier. Bei der winterlichen Stimmung war es nicht ganz einfach eine schneefreie Straße zu finden. Doch ist es uns in tieferen Lagen gelungen. Beschleunigung, Höchstgeschwindigkeit und Fahrverhalten. Alles tipptopp. Durch den verbauten Querstabilisator an der Hinterachse legt es sich mit der 700er MXU auch angenehm in die Kurven bei hoher Geschwindigkeit. Typisch für eine Einzelradaufhängung hebt die MXU dabei das kurveninnere Vorderrad. Die Dämpfung ist weder zu weich noch ist sie zu hart. Ein sehr gut gelungener Kompromiss. Die Bremsen bringen das ATV auch aus großen Geschwindigkeiten sicher zum Stehen. Lediglich die aufzuwendende Handkraft könnte minimiert werden. Die serienmäßig verbauten Maxxis Bighorn Reifen laufen mit viel Gripp auf der nassen Fahrbahn und geben ein sicheres Gefühl.</p>
<p>Fazit:<br />
Kymcos Schritt hin zu größeren Hubräumen ist richtig und war notwendig, um den Anschluss in der Welt der ATVs nicht zu verlieren. Die gute Reputation und Zuverlässigkeit der bisherigen Kymco ATVs wecken große Erwartungen auch in die beiden Newcomer MXU 700i und MXU 550i. Die Zeit wird zeigen, ob die erfüllt werden.Das Design ist modern und gefällt. Die Motorleistung fällt so aus wie erwartet. Mehr Wumms als die 500er aber ohne wirkliches Aha-Erlebnis. Leider. Dafür ist das ATV einfach zu schwer. Fahrsicherheit, Komfort, mögliche Reisegeschwindigkeit – das alles passt. Für Geländefahrten sind die neuen MXU Modelle neben dem zuschaltbaren Allradantrieb, der Einzelradaufhängung und Untersetzung nun auch einer zuschaltbaren Differentialsperr-Möglichkeit ausgestattet. Der Allradschalter sollte unserer Meinung nach überarbeitet werden.●</p>
<p>Fotos und Text: Stefan Herbst</p>
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		<title>Test Kymco MXU 450 4&#215;4</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jan 2013 10:58:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[ATVist]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer ein Quad oder ATV in der mittleren Preis- und Kubikklasse sucht wird häufig bei Kymco fündig. Seit vielen Jahren hat sich der taiwanische Konzern bei europäischen und neuerdings auch bei US-amerikanischen ATVlern einen Namen mit dem Modell 500 MXU &#8230; <a href="http://quadjournalblog.de/?p=124">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wer ein Quad oder ATV in der mittleren Preis- und Kubikklasse sucht wird häufig bei Kymco fündig. Seit vielen Jahren hat sich der taiwanische Konzern bei europäischen und neuerdings auch bei US-amerikanischen ATVlern einen Namen mit dem Modell 500 MXU gemacht. Bezahlbar, robust und in Deutschland immer auch mit werksseitiger Straßenumrüstung. Doch das Modell 450i ist auch nicht von schlechten Eltern. Kurz nach der Präsentation der neuen MXU-Modelle 550 und 700 rückt dieses ATV mehr und mehr in den Mittelpunkt. Wir gehen davon aus, dass es den Platz des Modells MXU 500, wenn es auslaufen wird, nach und nach ersetzten wird.<span id="more-124"></span>Bilder vom Test gibt es <strong><a href="http://www.quadjournal.de/e-Mag/Quadjournal_eMag_Dezember_2012/flipviewerxpress.html" target="_blank">HIER</a></strong> ab Seite 12</p>
<p>Eine der wohl schönsten Teststrecken, die wir immer wieder besuchen, ist die des MSC Stiftlands in der Nähe des Ortes Mitterteich. Eigentlich eine Motorcrosspiste doch in den umliegenden Wald ist eine Endurostrecke gelegt worden, die es in sich hat – besonders dann wenn es tagelang vorher geregnet hat. Doch da muss die MXU 450i durch. Das im Test verwendete Modell  ist mit offener Leistung gefahren worden. Die werksseitige Kymco Umrüstung für die LOF-Zulassung (verbreiterte Kunststoffschützer über den Radkästen vorne und verlängerte hinten) fehlte an unserem Testmodell, ebenso die serienmäßige Seilwinde.</p>
<p>Die Vorgehensweise des Tests war wie üblich geplant. Standfotos solange das ATV noch halbwegs sauber ist, Straßentestfotos und dann ab ins Gelände. Besonders bemerkenswert ist für uns bei Kymco die stimmige Höchstgeschwindigkeitsangabe auf der Webseite zu jedem Quad und ATV. Unser GPS zeigt nichts anderes als die dort aufgeführte 87 km/h Vmax. Der Tacho spuckt bei dieser echten Geschwindigkeit 92 km/h aus. Schneller geht es selbst bergab nicht auf den umliegenden Straßen um Mitterteich. Der Motor wird über den Drehzahlbegrenzer abgeriegelt – der Langlebigkeit des Motors zur Liebe. Bis zu einem gewissen Punkt beschleunigt das ATV über die CVT-Automatik. Ist die an der Maximalstellung angekommen, geht es schneller nur noch mit steigender Drehzahl. Ist dabei die Maximaldrehzahl erreicht, regelt der Motor ab. Das ATV beginnt zu stottern, als hätte es keinen Sprit mehr.<br />
Der Einzylindermotor mit elektronischer Benzineinspritzung, 443 Kubik Hubraum und 30 PS Leistung ist weder eine Rakete noch kommt er mit dem Gewicht der MXU 450i – immerhin fahrfertig 320 kg – nicht zurecht. Beim Beschleunigen aus dem Stand zieht die Kymco hurtig nach vorne. Die elektronische Benzineinspritzung macht sich bemerkbar. Ab 70 km/h tut sie sich dann schwerer die Höchstgeschwindigkeit von 87 km/h zu erreichen. Der Allradantrieb lässt sich selbst bei diesen Geschwindigkeiten problemlos zu- und abschalten, solange man nicht unter Last fährt. Die Sitzposition ist sehr angenehm aufrecht – lange Touren sind somit kein Problem. Der Sitz ist etwas zu weich geraten, die Federung dafür ein sehr gelungener Kompromiss zwischen Härte für die Straße und genügend Federreserven im Gelände, wie sich später herausstellen soll. Der Geradeauslauf ist tadellos, egal bei welcher Geschwindigkeit. Das Kunststoffkleid schützt auch im Fußraum gut vor der Straßennässe. Unzufrieden sind wir mit der integralen Bremsanlage. Die fühlt sich teigig an. Besonders wenn man nur die Fußbremse tritt, gibt es kein ausreichendes Feedback von den drei Scheibenbremsen. Die hintere neigt obendrein dazu, nicht rechtzeitig zu lösen. So wird das ATV im Test länger gebremst als gewollt. Wie gesagt, es fehlt uns ein eindeutiges Feedback der Scheibenbremsen. Über die beiden Bremshebel am Lenker sieht die Sache schon besser aus. Doch wo sind die gewohnt bissigen Kymco Scheibenbremsen, die wir in vielen Tests der letzten Jahre so hoch gelobt haben? An diesem MXU 450i Modell auf jeden Fall nicht.<br />
Kymco wählt gewichtsarme Alufelgen, die mit Kenda Pathfinder Reifen bestückt sind. Die liegen satt auf der Straße. Dort wo es kurvig, nass und mit hohem Tempo durch scharfe Kurven geht  tendieren die Pneus allerdings vorne zu untersteuern sprich das ATV radiert über die Vorderräder.<br />
Die Geländefahrt ist dran. Dafür wurde das ATV ursprünglich konstruiert und ist daher mit einer Einzelradaufhängung ausgestattet. Die durchgehende Bodenfreiheit von 25cm in der Mitte wird in Mitterteich auf den Enduropfaden auf die Probe gestellt. Viele kleine Baumstümpfe ragen noch von den letzten Motorsägearbeiten aus dem Boden. Für die Zweiräder eher kein Problem doch ATVs – mit dem Quad ist es nicht ratsam momentan hier auf den Pfaden zu fahren – kommen an die Grenze ihrer Bodenfreiheit. Selbst mit den 25 Zentimetern wird es manchmal sehr knapp. Der Regen der letzten Tage hat das komplette Gelände aufgeweicht. Wichtig sind jetzt nicht nur der Allradantrieb, sondern auch entsprechend profilierte Reifen. Für Hardcore Mudding braucht man sicherlich, wie bei allen ATVs in der Standardbereifung, wesentlich  gröberes Profil, doch die Kendareifen der MXU überraschen positiv. In Zusammenarbeit mit dem 4&#215;4 meistern sie sowohl die vermatschte Crosspiste als auch die tiefen Matschpfützen auf der Endurostrecke mit Bravour. Wie schon auf der Straße lässt sich der Allradantrieb auch während der Fahrt hier bei Bedarf einfach per Knopfdruck zuschalten. Besonders auf den engen Pfaden kann die MXU 450i ihre Stärken mit den kompakten Abmaßen und der guten Handlichkeit ausspielen. Ist der Motor auf der Straße nicht der schnellste, kann er doch mit seinem für die Größe kräftigen Anzug aus allen Kehren heraus punkten. Mehr PS braucht es nur auf den Runden durch den zähen Schlamm auf der Crosspiste.<br />
Ob im Wald oder über Buckelpisten, die Federung schluckt einiges aufgrund ihrer Straffheit bei schnellem Tempo weg. Für den sportlichen Einsatz ist sie allerdings nicht wirklich geeignet. Ist man gemütlich unterwegs ist sie im Gelände etwas zu hart. Hier hilft nur noch den Luftdruck etwas ablassen. Ein Druck von 0,3 bar bringt eine spürbare Verbesserung des Sitzkomforts über Stock  und Stein.<br />
Fazit<br />
Wer auf der Suche nach einem Universal-ATV der Mittelklasse ist wird bei der Kymco MXU 450i fündig. Ob Straßen-  oder Geländeeinsatz, die Kymco ist auf beiden Terrainarten gut zu gebrauchen. Nirgendwo außergewöhnlich hervorstechend doch der Preis von 6.999.- Euro für eine werksseitig umgerüstete LOF-Version mit offener Leistung und Seilwinde geht für die gebotene „Testvorstellung“ voll in Ordnung. Wer größere Fahrzeugmaße und einen um 7 km/h schnelleren Topspeed haben will, kann für zusätzliche 700 Euro die MXU 500 4&#215;4 IRS ordern. Hier findet auch eine zweite Person bequemer Platz.●</p>
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